Intervallfasten

Abnehmen und Gesundwerden.

Seit geraumer Zeit gilt Intervallfasten als Erfolgsfaktor für Wunschgewicht und Gesundheit. Anfangs wurde es nur als weiterer Trend abgetan. Allerdings haben sich inzwischen viele Forscher damit beschäftigt und haben in mehreren Studien nachgewiesen, dass das Intervallfasten vielleicht mehr als ein Trend zur Gewichtsreduktion ist.

Im „New England Journal of Medicine“ wurde eine Studie veröffentlicht, die Zusammenhänge belegt, dass das „18:6-Intervallfasten“ den Stoffwechsel von der Glukoseverbrennung hin zur Ketonverbrennung umschalten kann. Ketone entstehen bei der Fettverbrennung und können sowohl unseren Gehirn- wie auch Körperzellen Energie liefern. Hierbei wird der Kohlenhydratstoffwechsel durchbrochen, der mit vielen Krankheiten und Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht wird.

In dieser Studie wurde beobachtet, dass sich zahlreiche Krankheitssymptome verbessert haben und die Autophagie in Gang gesetzt wurden. Autophagie ist ein innerlicher Reinigungsprozess, bei dem beschädigte Zellen abgebaut und erneuert werden. Zudem wurden eine verbesserte Stressresistenz und eine generell verringerte Anzahl an Krankheiten, Krebs und Übergewicht eingeschlossen, festgestellt.

Ist 18:6 Stunden Intervallfasten einfach umzusetzen?

6 Stunden Essen – 18 Stunden Fasten. Dieser Umstand klingt für viele Menschen ungewohnt. Doch die großen gesundheitlichen Vorteile machen es einfach diese Form des Intervallfasten umzusetzen. Erfolge wecken einen Ehrgeiz, der Sie nicht nur beim Intervallfasten unterstützt, sondern auch den Inhalt der Mahlzeiten bewusster und gesünder gestalten lässt. 

Was ist 5:2 Intervallfasten?

Anstatt jeden Tag 18 Stunden auf feste Nahrung zu verzichten, kann man auch an zwei vollen Tagen in der Woche auf Essen verzichten. Das kann zum Beispiel Montag und Donnerstag sein. Eine Gemüsesuppe oder einen Gemüsesaft können Sie natürlich auch an diesen Tagen in einem kleinen Zeitfenster zu sich nehmen. An den anderen 5 Tagen in der Woche wird „normal“ gegessen. Wobei ich als Ernährungstherapeutin auch das „normal“ mit meinen Patienten durchgehe und optimiere.     

Passt Intervallfasten zu Sportlern?

Viele Sportler schrecken vor der Idee des Intervallfastens zurück und denken, dass es nicht zu den Bedürfnissen eines leistungsorientierten Sportlers passt. Aus medizinischer Sicht denke ich allerdings, dass besonders Sportler von den Selbstheilungsprozessen durch die Phasen des Fastens profitieren können. Die große Herausforderung für Sportler liegt jedoch darin, die benötigte Gesamtkalorienzufuhr zu erreichen und nicht ungewollt an Gewicht zu verlieren. Im Rahmen eines individuellen Sporternährungsplans werden Mahlzeiten oder Shakes gezielt eingeplant, sodass die Versorgung rund um die Trainingseinheit perfekt gewährleistet ist.

Vor allem bei Sportlern, die unter wiederkehrenden Problemen oder Verletzungen leiden, ist eine Ernährungsumstellung empfehlenswert. Besonders bei chronischen Entzündungen (z.B. Achillessehne), chronischen Verspannungen, Knie- und Hüftproblemen kann der Impuls zur Selbstheilung durch ein Intervallfasten gegeben werden.

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